Regen, Sonne und fünf neue „Opti-Skipper“

Jährlicher Höhepunkt der SYC-Jugendarbeit ist die Jugendwoche zum Beginn der Sommerferien. Die Plätze waren auch in diesem Jahr wieder rasch vergeben, sowohl bei den Fortgeschrittenen als auch den Segelbeginnern. 19 junge Segler verteilten sich auf die Trainingsgruppen, so dass alle vereinseigenen Optis und Laser (ILCA) und zusätzlich auch private Boote zum Einsatz kamen. Natürlich wurde auch auf unserem neuesten Jugendboot, dem 29er, begeistert trainiert. Zwischenzeitlich interessieren sich vier unserer Jugendlichen für das Zwei-Personen-Boot .

Leider waren die ersten Trainingstage sehr verregnet. Dem Spaß der Jugendlichen und Kinder tat das offensichtlich keinen Abbruch. Alle waren, entsprechend gekleidet und ausgerüstet, mit Eifer dabei. Das vor dem Clubheim zum Trocknen ausgelegte „Kleiderfeld“  zeugte vom begeisterten Einsatz.

Nachdem die schon Segelerfahrenen den Neulingen erstmal alles gezeigt hatten, trennten sich die Trainingsgruppen. Laser- und erfahrene Optisegler vertieften und ergänzten unter erfahrener Anleitung ihre Fähigkeiten. Regattastarts und Feinheiten des Segeltrimms wurden ebenso wie das Verhalten bei Wettfahrten immer wieder geübt. Dabei wurden auch kreative Trainingsmethoden, wie Steuern nur mit Gewichtsverlagerung ohne Ruder und Rückwärts zu einer Bahnmarke segeln, einstudiert, mit dem Ziel die Boote sicher zu beherrschen.

Einfallsreichtum war auch beim 29er gefordert. Um trotz fehlendem Wind das Trapeztraining durchführen zu können, wurde schon mal „menschlicher Lee-Ballast“ auf dem kippeligen Sportgerät notwendig.

Ganz anders der Fokus bei den Beginnern. Das Kennenlernen der Boote stand im Vordergrund, erste Segelversuche, Kursänderungen durch Wenden und Halsen wurden geübt und beim „Trockentraining“ im Clubheim drehte sich alles um Knotenkunde und Vorfahrtsregeln.

Der Wind ließ etwas zu wünschen übrig, dafür wurde das Wetter in der zweiten Hälfte deutlich besser, trockener und wärmer, so dass auch einem Grillabend mit den Eltern nichts im Wege stand.

Unser Dank gilt allen Trainern und Unterstützern an Land und auch auf dem Wasser und im Besonderen natürlich Jörg. Ohne ihren unermüdlichen und engagierten Einsatz wäre eine sichere Durchführung nicht möglich. Schön, dass auch mehrere Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten das Training verfolgten und unterstützten. Nicht zu vergessen die Kuchenspender/innen.

Und dann kam der letzte Freitag. Für die  Mehrzahl unspektakulär, für die fünf Anwärter auf den Jüngstensegelschein aber aufregend. Alle meisterten sowohl die praktische als auch die theoretische Prüfung mit Bravour! Wir gratulieren Jakob Schröther, Christopher Ertl, Jakob Harrieder, Luis Husslein und Philipp Albertin zum Erwerb des Jüngstensegelscheins. Wir sehen uns im kommenden Jahr, dann zum Training er schon fortgeschrittenen Segler,  hoffentlich wieder.

ms

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