Leichtwindregatta mit starker Beteiligung

Sommerregatta – der Name war Programm. Es war heiß und sonnig, nur der Wind hatte sich offenbar frei genommen oder zeigte sich nur sehr sparsam. Trotz aller Hoffnung reichte es am Ende nur für eine Wettfahrt, bevor die Regatta wegen der anhaltenden Flaute beendet werden musste.

Zum Segeln gehört auch eine gehörige Portion Geduld. Und die war diesmal besonders gefragt. Nachdem die erste Wettfahrt gestartet war und es alle über die Startlinie geschafft hatten, versuchten die Steuerleute mehr oder weniger erfolgreich die Luvtonne zu erreichen. Der kaum spürbare und dazu noch unvorhersehbar drehende Wind, wenn er denn mal kurzzeitig hauchte, erforderte die volle Konzentration. Am besten kamen Julia und Florian Schwarz mit ihrer h26 „Balu“ mit den Bedingungen zurecht, die sich sofort an die Spitze des Feldes setzten und sich von dort auch nicht mehr verdrängen ließen. Auch „Altmeister“ Josef Schwarz, unterstützt von Tochter Regina hatten diesmal mit der h26 „Blacky“ das Nachsehen. Wettfahrtleiter Stefan Kreiss hatte sich für einen Dreieckskurs entschieden, ließ aber nach zwei Runden Milde walten und verkürzte die Bahn.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt, aber nach drei weiteren abgebrochenen Startversuchen – der Wind wollte partout nicht – hatte Stefan ein Einsehen und schickte die Boote in den Hafen. 

Da die Sommerregatta als 1-Tages-Veranstaltung geplant war, sollte es das auch gewesen sein.

Gesamtsieger wurden Florian und Julia Schwarz.  Die vollständige Ergebnisliste (Gesamtergebnis und Klassenergebnisse) findet ihr hier. Die Sommerregatta ist wie immer der erste Teil der Vereinsmeisterschaft. Endgültig wird der Clubmeister bei der Herbstregatta ermittelt.

Nach der Wettfahrt blieb noch genügend Zeit für Gespräche und ein erfrischendes Bad im See, bevor das Abendessen serviert wurde. Bernd Weber, der wieder mit einer kulinarischen Überraschung aufwarten wollte, musste leider ganz kurzfristig gesundheitlich passen, so dass unser bewährter Caterer mit einem Chili auf Reis einspringen musste.

Schön war, dass so viele Jugendseglerinnen und Jugendsegler und auch einige neuere Clubmitglieder den Weg an den Start gefunden haben und sich auch von den zähen Leichtwindbedingungen nicht die Laune verderben ließen.

Ein Dankeschön an alle Teilnehmenden, die Wettfahrtleitung und die vielen Helfenden. Wenn diesmal der Wind nicht so mitspielte hat die tolle Beteiligung gezeigt, dass das Vereinsleben auf einem guten Kurs ist. Beim nächsten Mal, das ist schon am Sonntag, 09. August, wenn die „2. Spaß- und Kaffeeregatta“ der Saison gestartet wird, bestellen wir mehr Wind.

Wir hoffen auf noch zahlreichere Beteiligung!

Ach ja – eine frühzeitige Anmeldung, spätestes am Montag davor, würde uns die Planung ungemein erleichtern!

Weitere Bilder:

ms

Scroll to top