2. Spass- oder Kaffeeregatta 2017

Na wer sagt’s denn: der Erfolg gibt der Vereinsleitung Recht. Zur zweiten „Kaffee und Kuchen Spaßregatta“ auf den Steinberger See kamen mehr Boote und Teilnehmer als bei der ersten. Und sogar mehr als bei so mancher „großen“ Regatta. Insgesamt neunzehn Mannschaften gingen nach der Steuerleutebesprechung mit ihren Booten an den Start, dabei wieder Gäste aus zwei ortsfremden Clubs.
Um das Personalaufgebot möglichst gering zu halten, lagen Start und Ziel diesmal zwischen einer Tonne und dem 2-er-Steg. Um 13 Uhr ging es los zur ersten Wettfahrt. Ein äußerst „anspruchsvoller“ Kurs fast rund um den gesamten See: Tonne 1, dann zwischen Clubanlage und kleiner Insel hindurch, zur zweiten Tonne, weiter um die mittlere Insel an der Wasserskianlage, wieder zur Tonne 1 und Steg und eine neue Runde.
Pech für all jene, die diesmal nicht dabei waren. Das Wetter war wie gewohnt bei Regatten unseres Clubs – echter weiß-blauer Himmel bei annehmbaren Temperaturen durch den Sonnenschein.
Und kurz nach dem Start gab es schon die ersten „Paarungen“: da schenkten sich zum Beispiel Inge und Günther Wessling mit ihrer Surprise nichts im Kampf mit dem Trimaran von Lisa und Manfred Schiegl. Das Gewicht der Boote und damit das Anspringverhalten (für Autofahrer das „Beschleunigungsvermögen“) der doch eher ungleichen Teilnehmerboote ergaben ein stetes vor und zurück.
Recht oft sah man in den Cockpits der Boote auch die „älteren Semester“. Sie schenkten den „jung-aktiven“ mit ihren durch Carbon und Kevlarsegeln hochgerüsteten Schiffen keinen Meter. Recht so. Am Ende gab es aufgrund der allseits bekannten Yardstickregeln deshalb auch so die eine oder andere Platzierungsüberraschung.
Nach zweimal rund ging die erste Wettfahrt recht schnell zu Ende – und alle waren’s zufrieden. Klar – die schnellen Boote lagen schon am Steg und die Teams tranken schon ein Bierchen auf der Terrasse, als die etwas langsameren Regattateilnehmer – natürlich nur durch den schlechten Wind verursacht – mit stolzgeschwellter Brust über die Ziellinie kamen.
Und dann kam deren „Rache“ angesichts einer kleiner Unklarheit über eine eventuelle zweite Wettfahrt, waren sie einfach in ihren Booten geblieben. „Natürlich machen wir noch eine“ hieß es vom Steg. Und sogleich ertönte lautstark die durch eine Autobatterie betriebene Hupenanlage. Scheinbar kurz hintereinander machte sie jenen Beine, die gemütlich – zu früh – auf die Terrasse ins Clubheim gegangen waren. Vorteil also für die gleich im Wasser gebliebenen.
Und wieder waren sie alle dabei. Einige blickten dabei aber schon etwas sorgenvoll auf ihre Uhr: hatte es nicht Kaffee- und Kuchenregatta geheißen? Tapfer nahmen sie Kurs auf, ließen sich von drehenden Böen ohne Murren mehr oder minder direkt ins Ziel wehen.
15.30 Uhr: dann, ja dann endlich – der direkte Weg zu Kaffee und Kuchen. Verdient.
Da kann man nur sagen: Danke!! Den Organisatoren Silvia Frenzel und Florian Münch und vor allem: den Teilnehmern. Hoffentlich bald auf ein Neues.

Ergebnis: Unter 110 Yardstick-Punkten

GER 271 Schwarz Josef und Beer Josef
GER 1435 Feser Bernd und Bärbel Liebl-Feser
GER 62 Majewski Bogdan und Majewski Renate
GER CAT Grieb Josef und Häring Johannes
GER F 24 Schiegl Manfred und Schiegl Lisa
GER 803 Wessling Günther und Wessling Inge
GER 239 Schießl Herbert und Begleiterin
GER 181 Donhauser Erich und Heißig Manfred
AUT 164 Höcherl Herbert, Hecht Julia, Hecht Josef
GER 7 Weigel Thomas und Ulf Neumann
GER 1107 Bernd Weber, Susanne Weber, Bettina und Emre

Ergebnis: über 110 Yardstick-Punkten

GER 14 Beer Georg und Beer Gisela
GE 3171 Kraus Manfred und Claudia Kraus
GER 3492 Bauer Manfred und Jürgen Bauer
GER 140 Martin Michael und Maria Redmond
GER 2342 Kießling Gerhard und Julia Kießling
GER 2549 Berger Stefan und Johanna Berger
GER 1568 Wiesent Stefan und Uli Marsch
GER Utz Luise und Rita Sterler

Sie sind tapfer jedesmal dabei, lieben ihr kleines Boot und zeigen die Bestimmung beim Segeln durch den Namen ihres Schiffchens: Naviga! Frei übersetzt von navigare – tu es, beweg dich, segle!

Und das macht das Damen-Team dann auch. Luise und Rita segeln bereits zum zweiten Mal mit bei der Spaßregatta des Vereins. Luise ist schon seit den neunziger Jahren dabei. Mit nach wie vor viel Begeisterung für das Spiel mit dem Wind auf den Wellen.
Sie haben Gefallen am Spaßsegeln. „Die Mischung bei den Spaßregatten des Vereins passt einfach“ so die agile Steuerfrau.
Und es macht ihr auch nichts aus, ab und zu dem Feld etwas hinterher zu segeln. „Dabeisein ist alles“, freut sie sich. Viel Spaß noch, dem Team von der „Naviga“! (FW)

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